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USA – Raus aus dem Mittelmaß
von: wasistwas.de
Seit 1990 waren die USA bei jeder Fußball-WM dabei, doch selten konnten sie so überzeugen wie 2002, als sie bis ins Viertelfinale kamen. Da Fußball in den USA noch nicht den Stellenwert der Nationalsportarten hat, gibt es nicht allzu viele Stars. Das soll sich bei der WM 2010 ändern.
Schwerer Stand
Bereits 1885 bestritt eine US-amerikanische Auswahl inoffizielle Länderspiele. Bei der allerersten WM 1930 in Uruguay gelang den Amerikanern auf Anhieb der dritte Platz, das bis heute beste Ergebnis. Doch dann ging es mit dem Fußball in den Staaten bergab, da er nicht die Popularität hatte, wie die Nationalsportarten Football, Baseball oder Basketball.
Erst seit 1994 mit der Ausrichtung der WM gewinnt Fußball in den USA an Beliebtheit. Seit diesem Jahr gibt es auch eine Profiliga, sodass das Niveau des amerikanischen Fußballs und auch dessen Popularität anstieg. Achtmal namen die USA an WM-Endrunden teil und gewannen viermal den Gold Cup Nord- und Mittelamerikas. Bei der WM in Deutschland war aber schon in der Vorrunde als enttäuschender Gruppenletzter Schluss.
Die US-Boys
Die Mannschaft der USA hat viele Spitznamen, darunter „Yanks“, „Nats“ oder „Stars & Stripes“ (der Name der Flagge der USA). Am gebräuchlichsten ist aber einfach „US-Boys“ (US-Jungs). Die meisten Einsätze in der Nationalmannschaft hat Stürmer Cobi Jones mit 164. Landon Donovan ist mit 42 Treffern erfolgreichster Torschütze.
Bisher trafen die US-Boys acht Mal auf die deutsche Nationalmannschaft. Dabei gelangen ihnen nur zwei Siege, beide im Jahr 1999. Bei der WM 2002 in Japan und Südkorea kam es zum Duell im Viertelfinale. In einem engen Spiel besiegte Deutschland die USA schließlich mit 1:0 durch ein Tor von Michael Ballack.
Der Coach
Trainiert wird die Nationalmannschaft der USA von Bob Bradley, der das Team 2006 nach der enttäuschenden Weltmeisterschaft übernahm. Zu Beginn seiner Trainerkarriere coachte er einige College-Fußballmannschaften, ehe er in die MLS, die amerikanische Profiliga wechselte. Dort trainierte er Chicago Fire, die New York Metro Stars und Chivas USA. Zuletzt betreute Bradley die U23 der USA.
Der Kader der US-Boys
Die USA betreiben ein Schulsportsystem, das auf der Welt ihres Gleichen sucht und junge Talente extrem früh und effizient fördert. Daher haben die US-Boys auch im Fußball eine gute Nachwuchsarbeit und viele Junge Talente. Der Star des Teams aber ist Landon Donovan. Der offensive Mittelfeldspieler/Stürmer war bereits in der Bundesliga bei Leverkusen und Bayern München.
Landon Donovan (vorne) ist Rekordtorjäger der US-Boys und will auch in Südafrika einnetzen.
Das Mittelfeld wird ergänzt durch Clint Dempsey (FC Fulham) und Michael Bradley (Mönchengladbach), dem Sohn des Trainers. In der Abwehr spielen Kapitän Carlos Bocanegra (Rennes) und Oguchi Onyewo (AC Mailand). Der etatmäßige Stürmer ist Jozy Altidore von Hull City aus England.
Raus aus dem Mittelmaß
In der Gruppe C bekommen es die US-Boys mit England, Algerien und Slowenien zu tun. Hinter England haben die Amerikaner dabei die besten Chancen auf das Achtelfinalticket. Sogar England ist an einem guten Tag schlagbar. Die USA wollen den Misserfolg der letzten WM wieder gutmachen und mit dem vielleicht besten amerikanischen Team aller Zeiten den Anschluss an die Weltspitze finden.
06.06.2010 // Text: Jan Wrede
Länderinfos
von: www.hanisauLand.de
Die Vereinigten Staaten von Amerika sind das viertgrößte Land der Welt und haben mit 252 Millionen Einwohnern gut drei Mal so viele Einwohner wie Deutschland. Wirtschaftlich und militärisch sind sie das mächtigste Land der Erde. Die offizielle Sprache ist Englisch. New York, wo die Vereinten Nationen ihren Sitz haben, ist eine der bekanntesten Städte der Welt. Berühmt sind auch Los Angeles, und dessen Stadtteil die Filmmetropole Hollywood, San Francisco und Washington.
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Im Weißen Haus, Pennsylvania Avenue 1600, regiert und lebt der Präsident
Der amerikanische Regierungssitz in Washington, an der Ostküste des Landes, wird scharf bewacht. Der gegenwärtige Präsident Barack Obama ist der erste Präsident der USA, der afroamerikanische Wurzeln hat. In Deutschland erinnern sich viele Menschen bis heute Präsident John F. Kennedy, der 1963 ermordet wurde. Im Juni 1963 besuchte er Berlin und sagte den berühmten Satz: „Ich bin ein Berliner.“ Damit hat er seine Verbundenheit mit Berlin ausgedrückt, das damals noch durch eine Mauer geteilt war.
Die Mehrzahl der US-Amerikaner ist europäischer Abstammung, etwa 11 Prozent sind Afroamerikaner, deren Vorfahren als Sklaven von Afrika nach hierher verschleppt wurden. Die Ureinwohner, Indianer mit unterschiedlichen Sprachen, spielen im öffentlichen Leben kaum eine Rolle.
In den letzten Jahrzehnten sind viele spanischsprachige Menschen aus Südamerika eingewandert, weshalb Spanisch inzwischen zur zweitwichtigsten Sprache in den USA geworden ist.
Erst durch die WM 1994 wurde Fußball in den USA bekannt
Die wichtigsten US-amerikanischen Sportarten sind Basketball und American Football. Bei der Fußballweltmeisterschaft 1994 im eigenen Lande konnte das US-Team bis ins Achtelfinale vordringen. Dann wurden die Amerikaner von Brasilien besiegt und schieden aus.
Bekannte deutsche Fußballer, unter ihnen Franz Beckenbauer und Gerd Müller, haben in den USA gespielt und viel zur Weiterentwicklung und zum Ansehen dieser Sportart im Land beigetragen.







