Nadia stellt sich vor
Hey Sportspatzen,
ich heiße Nadia und bin 20 Jahre alt. Während der WM werde ich euch direkt aus Südafrika darüber berichten, was die Kinder und Jugendlichen hier bewegt.
Damit ihr wisst, wer ich bin: Im vergangenen Sommer habe ich in Hannover an einer Waldorfschule Abitur gemacht. Seit August 2009 arbeite ich nun schon im Freiwilligendienst „Weltwärts“-Programm in Südafrika. Hier helfe ich Kindern und Jugendlichen im Township Winterveldt. Wir machen ganz verschiedene Dinge, die das Leben verbessern können.
Zum Beispiel gibt es hier noch keine Mülltrennung wie in Deutschland. Nun versuchen wir die Idee zu verbreiten. Wir beginnen damit, brauchbare Dinge aus dem Müll zu sammeln und wieder zu benutzen. Außerdem üben wir mit den Kindern für die Schule.
Für die Zeit der WM habe ich einen Job bei der FIFA bekommen. Zusammen mit anderen Mädchen und Jungs werde ich Touristen und Teams in Hotels begrüßen. Außerdem werden wir den Gästen helfen, sich in Pretoria und im Stadion zurechtzufinden. Zu unseren Aufgaben gehört es auch, Transporte und Touren in die Umgebung zu organisieren.
In der zweiten WM-Woche erwarten wir eine Klasse aus Emden. Die Schülerinnen und Schüler aus Ostfriesland haben das unglaubliche Glück, den World Cup und das ganze Drumherum in Südafrika eine Woche lang miterleben zu dürfen. Nun plane ich ihren Aufenthalt. Zu dem abwechslungsreichen Programm gehört auch ein Besuch im Stadion.
Für meinen WM-Job hat mich die FIFA sogar neu eingekleidet!








Kommentare
Hallo Nadia,
wir, die Klasse 3a der Pestalozzischule in Worms behandeln natürlich auch gerade das Thema "Fußball-WM" in der Schule. Dazu hat uns unsere Lehrerin auch viel über das Land Südafrika erzählt. Sie war selbst schon einmal für einige Monate dort und hat an verschiedenen Schulen Praktikum gemacht. Danach ist sie herum gereist und hat uns viele tolle Fotos von ihrer Reise gezeigt. Sie hat auch erzählt, dass es viele Kinder in Südafrika gibt, die nur wenig Geld haben, um sich Spielzeug oder Kleidung kaufen zu können. Manche haben sogar gar kein Geld. Deshalb haben wir zu Hause mal ein bisschen aussortiert und dabei einige Dinge (besonders Kleidung) gefunden, die wir gerne spenden möchten. Kannst du uns vielleicht dabei helfen, dass die Sachen auch wirklich in Südafrika bei den armen Kindern ankommen?
Viele Grüße aus Deutschland,
Die Klasse 3a der pestalozzischule Worms
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